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Neue Aufgaben in ungewohnter Atmosphäre

Davor wurden acht unserer Junghelfer am letzten Samstag, den 12. Juni, in Schmölln gestellt, denn wir waren zum diesjährigen Landeswettkampf der Johanniter eingeladen.

Dort waren wir eingeladen, um als Gastmannschaft an den Wettkämpfen teilzunehmen. Begonnen hatte alles aber schon am Tag davor. Am Freitagabend trafen sich unsere Jugendlichen und wir drei Betreuer, um uns bei einem gemütlichen Grillabend mit anschließendem Filmgucken auf den nächsten Tag einzustimmen.

Der Samstag begann früh um 4.00 Uhr, denn wir mussten bereits um 7.00 Uhr in Schmölln stehen. Nach einer kurzen "Katzenwäsche" und einem kleinen Frühstück starteten unsere elf "Frühaufsteher" in Richtung Thüringen. Dort angekommen wurden wir von den Organisatoren der Johanniter Unfallhilfe e.V. in Empfang genommen und auf dem Marktplatz eingewiesen. Bei einem gemeinsamen Gottesdienst wurde der Wettkampf von Dr. Hartmut Schubert, Staatssekretär für Soziales, Familie und Gesundheit in Thüringen, eröffnet.

Es galt einen theoretischen und einen praktischen Teil zu absolvieren. Unsere Jugendlichen wurden sowohl vor einen schriftlichen als auch vor einen mündlichen Test gestellt. Als beides absolviert war, ging es an die praktischen Aufgaben. Bei diesen ging es darum die Kenntnisse in Erster Hilfe anzuwenden und die Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Es musste zum Beispiel ein Verletzter richtig auf eine Trage gelegt und dann gesichert werden. Oder es war eine Trage, mit einem vollen Wasserglas darauf, über einen Hindernissparkurs zu bringen - möglichst ohne einen Tropfen Wasser zu verschütten.

Nachdem alle gestellten Aufgaben erfüllt waren, warteten alle gespannt auf ihre Ergebnisse. Diese wurden abends in der Unterkunft der Johanniter in Schmölln bei einem Buffet und Gegrilltem bekanntgegeben. Alle waren begeistert als wir hörten, dass wir eine der besten Gastmannschaften waren. Wären wir in der normalen Wertung gewesen hätten wir gar den 4. Platz belegt. Unsere Junghelfer waren begeistert und auch wir, die Betreuer, waren sehr stolz auf unsere Jugendlichen.

Nachdem die Siegerehrung zu Ende war, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Eigentlich erwarteten wir eine ruhige Fahrt, doch daraus wurde nichts, denn unsere Jugendlichen waren noch so aufgeregt, dass keiner von ihnen an Schlafen dachte und sie noch - bis wir in Plauen waren - über den tollen Tag redeten.

Text: Frank Sachenbacher Bild: Frank Sachenbacher

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