Frankenberg, 14.06.2015, von THW OV Plauen

Berg- und Talfahrt im THW-Fahrzeug - Geländeausbildung für Kraftfahrer

Das schöne Wetter am Wochenende nutzten einige Plauener Kraftfahrer des Technischen Hilfswerkes (THW), um sich theoretisch und praktisch im Führen ihrer Fahrzeuge auf verschiedenen Hindernisstrecken weiterzubilden. Auf dem Gelände des Kraftfahrausbildungszentrums Frankenberg in Sachsen konnten sie mit ihren und mit Fahrzeugen der Kollegen anderer Ortsverbände verschiedene Situationen trainieren, welche im Einsatz auf sie zukommen könnten.

einspurig tiefe Durchfahrten benötigen viel Feingefühl um den Kipppunkt nicht zu erreichen

einspurig tiefe Durchfahrten benötigen viel Feingefühl um den Kipppunkt nicht zu erreichen

Begleitet wurde die Veranstaltung von Ausbildern der Bundeswehr. Im Stationsbetrieb absolvierten die THW‘ler Theorie, verschiedene Fahrübungen und ein Geländeparcour.

Im ersten Teil der Ausbildung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit das Fahren auf schwierigen Untergründen wie Kies, großen groben Steinen und Schlamm zu trainieren. Weiterhin wurde auch das Durchfahren von einspurig und zweispurig tiefen Durchfahrten sowie sehr engen Passagen sowohl vorwärts als auch rückwärts geübt.

Der zweite Teil enthielt einige Herausforderungen für das Führen der großen aber geländegängigen Fahrzeuge des THW. Auf einer über zwei Kilometer langen Strecke, die mit teilweise sehr schwierigen Hindernissen ausgestattet war, konnten die Fahrer mehr über das herausfinden, was ihre Fahrzeuge leisten können. „Es kostet schon einiges an Überwindung, eine steile Abfahrt mit sehr engen und steilwandigen Kurven auf holprigen Betonplatten hinab zu fahren. Vor allem wenn man feststellt, dass das eine oder andere Rad zwischendurch auch einmal den Bodenkontakt verliert“, berichtete der Plauener Ortsbeauftragte Benjamin Fritzsch begeistert nach diesem Ausbildungsteil.   Tiefe Wasserloch-Durchfahrten und das seitliche Auffahren und Überqueren von Schienen war ebenso möglich, wie das Fahren über Baumstämme oder das Rangieren zwischen sehr engen Wänden. Hauptaugenmerk lag meist auf einem gleichmäßigen, kontrollierten und oft auch nur langsamen Queren der Hindernisse. Bei solchen Übungen wurde außerdem einmal mehr klar, dass auch immer ein guter Beifahrer notwendig ist, um solche Herausforderungen zu meistern.

Durch Gastdozenten Hartmut Jaaks erhielten die Fahrer im theoretischen Teil Informationen über das Verhalten bei Nutzung von Sonder- und Wegerecht. Weiterhin thematisierte er die Dokumentation durchgeführter Fahrten und die zu erfüllenden Voraussetzungen, um überhaupt eine Fahrt antreten zu dürfen. Zudem gewährte er den Teilnehmern auch einen Einblick in die aktuelle Rechtsprechung bei Unfällen.

Positiv überrascht war die ausrichtende Geschäftsstelle Chemnitz, wie viele Kameraden an der Ausbildung teilgenommen haben. 46 Fahrer aus mehreren Ortsverbänden Sachsens waren dabei vor Ort. Auch das Feedback der Teilnehmer fiel ebenso positiv aus, da jeder von ihnen durch den Lehrgang interessante Erfahrungen im Führen ihrer Kraftfahrzeuge erhalten hat und diese für zukünftige Einsätze nutzen kann.


  • einspurig tiefe Durchfahrten benötigen viel Feingefühl um den Kipppunkt nicht zu erreichen

  • einspurig tiefe Durchfahrten benötigen viel Feingefühl um den Kipppunkt nicht zu erreichen

  • Fahrt durch matschigen Untergrund

  • Fahrt durch matschigen Untergrund

  • Fahrt durch eine enge steilwandige Kurve bergab (Teil 1)

  • Fahrt durch eine enge steilwandige Kurve bergab (Teil 1)

  • Fahrt durch eine enge steilwandige Kurve bergab (Teil 2)

  • Fahrt durch eine enge steilwandige Kurve bergab (Teil 2)

  • Überfahren von großen groben Steinen sieht einfacher aus als es in Wirklichkeit ist

  • Überfahren von großen groben Steinen sieht einfacher aus als es in Wirklichkeit ist

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